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BetrSichV 3

Neue Monitoring-Verordnung

Mit der Überarbeitung der Monitoring-Verordnung sollen Erfahrungswerte in die Neuauflage einfließen:

Betreiber-Verfahren:

  • Beschriebene und angewandte Betreiberverfahren zum Monitoring (Verfahrens- und Arbeitsanweisungen) sollen im Überwachungsplan (ÜP) mit Titel, Referenz und konkreter Beschreibung integriert werden.
  • Bei Kontrollverfahren wird im ÜP nur bestätigt, dass ein Verfahren vorhanden ist. Auf die aktuelle Version wird verwiesen. Fristnennungen mit Datum im ÜP sollen entfallen. Änderungen des ÜP wegen einer neuer Version von Verfahrensanweisungen oder neuer Eichung/Kalibrierfristen von Messgeräten sollen entfallen.
  • Die geforderten Inhalte des Verbesserungsberichtes sollen konkreter beschrieben werden. Für bereits erfolgte Änderungen des Überwachungsplans soll dann kein Verbesserungsbericht erforderlich sein (entspricht Praxis in D).

Kategorien

  • Die Anlagenkategorien A, B und C und Kleinemittenten bleiben mit den bekannten Grenzen unverändert.
  • Die höchste Ebene soll auch für emissionsschwache Stoffströme vorgeschrieben werden. Erleichterungen sollen nur mit Nachweis möglich sein. (Dann wäre faktisch die Erleichterung für emissionsschwache Stoffströme abgeschafft)

Stoffparameter

  • Bei Masse-/Volumenbezogenen Strömen und in der Massenbilanz gibt es keine Genauigkeitsanforderungen mehr für den Heizwert Hu (das entspricht der Praxis in D).
  • Die Lieferantenanalyse wird Ebene 2.
  • Die Korrelationsbestimmung unter Berücksichtigung der 1/3 Unsicherheit wird Ebene 3
  • Die Stöchiometrieberechnung für chemisch reine Stoffe soll anerkannt werden, allerdings ist die Definition der erforderlichen Reinheit noch unklar.
  • In Anhang II Abs. 2.4 werden Ebenen für die Bestimmung des Biomasseanteils eingeführt.

Gleichbehandlung von Methoden

  • Für die Überwachung mit Kontinuierlicher Emissionsmessung (KEMS) soll analog zur Berechnungsmethode die Anlagenkategorie und eine Kategorisierung von Emissionsquellen die Basis für Mindestanforderungen sein (A-Anlagen: Mindestanforderungen).
  • Die Unsicherheitsbewertung bei KEMS wird so bleiben.

Verbesserungsbericht

  • Mit Genehmigung der Behörde kann die Frist für Verbesserungsberichte verlängert werden.
  • Ein Verbesserungsbericht ist nicht mehr bei Verbesserungsvorschlägen der Prüfstelle, sondern nur noch bei festgestellten Nichtkonformitäten erforderlich.

Änderungen ÜP

  • Die Überschreitung von Schwellwerten (Anlagen- und Stoffstromkategorie) bleibt einmalig ohne Auswirkung, andernfalls wird die Änderung des ÜP erforderlich.
  • Es soll eine Klarstellung geben für die Definition von signifikanten Änderungen, die eine Änderung des ÜP erfordern.

Inhärentes CO2

  • CO2 als „Teil eines Stoffstroms“ (nicht mehr nur als Teil eines Brennstoffs) abzugsfähig, wenn Weiterleitung an ETS-pflichtige Anlage.

Weitergeleitetes CO2

  • neben Weiterleitung zwecks CCS auch Weiterleitung zwecks chemischer Einbindung in stabiles Produkt abzugsfähig (Umsetzung Schäfer-Kalk-Urteil).
  • Einführung adäquater Regelungen für N2O

Die Informationen geben den Entwicklungsstand der Regulierungen aus Sicht der Verifizierungsstelle der TÜV SÜD Industrie Service GmbH zum Zeitpunkt ihrer Erstellung wieder. Dieses Dokument hat rein informativen Charakter.

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